Gedanken zum Thema Burnout

Ist Burnout eine "Mode-Krankheit"? Nur wer Leistung bringt, bekommt auch einen Burnout? Im Umkehrschluss: Wer keinen Burnout bekommt, leistet auch nicht genug?

Also: Sollte man Burnout haben? Muss man Burnout haben?

Schreckliche Gedanken...

 

Burnout ist keine eigenständige Krankheit - es zeigt sich auf viele Arten.

 

Der vielgestresste Manager darf einen Burnout bekommen - die Hausfrau und Mutter nicht?

 

Einen Burnout bekommt man nicht einfach von heute auf morgen, er springt einen nicht an, man hat ihn nicht plötzlich.

 

Er schleicht sich an - und er sucht sich keine bestimmten Berufe oder Altersklassen aus - Burnout kann jeden treffen.

 

Und es beginnt so viel früher als man meint.

 

Der vielzitierte Vergleich mit dem Alarmlämpchen im Auto sollte einem wirklich zu denken geben.

 

Wenn in Ihrem Auto eine Warnanzeige leuchtet - was machen Sie? Sie bringen Ihr Fahrzeug in die Werkstatt! Denn wenn das ignoriert wird, kann das teuer werden.

 

Was machen Sie, wenn bei Ihnen die Warnlampe leuchtet? Sie drehen im übertragenen Sinne die Lampe raus und fahren weiter! Und Sie können sicher sein - auch das wird teuer! Sie können noch so viele Lämpchen rausdrehen und weitermachen - irgendwann streikt "das Getriebe"!

 

Sie meinen, Sie müssen mehr leisten als die anderen?

Leuchtendes Lämpchen

Sie denken, Ihre Arbeit ist wichtiger als Ihre Bedürfnisse?

Leuchtendes Lämpchen

Sie verleugnen Ihre Probleme?

Leuchtendes Lämpchen

Sie vernachlässigen Familie und Freunde?

Leuchtendes Lämpchen

Sie ziehen sich zurück, es versteht Sie eh' keiner?

Leuchtendes Lämpchen

Sie finden keinen erholsamen Schlaf mehr?

Leuchtendes Lämpchen

Man sagt Ihnen, Sie seien ziemlich verändert in letzter Zeit?

Leuchtendes Lämpchen

Sie fühlen sich nur noch getrieben, gehetzt?

Leuchtendes Lämpchen

Sie fühlen sich selber nicht mehr?

Leuchtendes Lämpchen

Sie fühlen sich leer und ausgebrannt?

Leuchtendes Lämpchen

Sie haben das Gefühl eine Depression zu bekommen?

Leuchtendes Lämpchen

 

Sie sind am Ende? Völlig ausgebrannt? Können nicht mehr?

 

Herzlichen Glückwunsch! Sie haben wirklich alle Warnlampen ignoriert!

 

Lassen Sie es nicht so weit kommen! Jeder kennt Stress, wir leben in dieser Welt die getrieben ist von Höchstleistungen und Ansprüchen. Dem können wir nicht entkommen.

Selbst unsere Kinder sind schon getrieben von diesen Ansprüchen. Lange Schulzeiten, möglichst Ganztagsschule, Hausaufgaben, Sportangebote, nicht zu vergessen das Orchester und der Ballett-Unterricht. Dabei machen es die Kinder richtig - wenn man sie lässt. Dösen stundenlang im Zimmer rum und hören Musik (und werden dann von uns angetrieben, sich doch mal zu bewegen).

 

Wenn Sie einige der leuchtenden Lämpchen bei sich gefunden haben - halten Sie mal inne, schauen Sie in sich hinein, beobachten Sie sich, fühlen Sie sich.

 

Wenn haben Sie sich das letzte mal etwas für sich gegönnt? Wann sich eine Auszeit genommen? Wann die Seele baumeln lassen? Sich auch mal einfach gelangweilt? Mal nichts gemacht?

 

Sie können sicher sein - der Burnout ist nichts woauf Sie stolz sein werden. Der Leidensdruck ist enorm.

Steuern Sie gegen - lange bevor der Druck so groß wird. Achten Sie auf Ihre Warnlämpchen.

Bleiben Sie bei sich. Suchen Sie Möglichkeiten der Entspannung. Es gibt unzählige Möglichkeiten - für jeden Geschmack ist etwas dabei.

Zum Beispiel bieten die Volkshochschulen viele Angebote - von Autogenem Training über Tai-Chi und Qui Gong bis zu Meditationen. Ändern Sie Ihre Denkmuster, fangen Sie mit kleinen Schritten an mit viel Geduld und ohne übertriebene Erwartungshaltungen an sich selbst.

Genießen Sie mal eine schöne CD, bewegen Sie sich, gehen Sie spazieren, machen Sie Sport. Finden Sie zurück zu Ihrer Balance.

 

Ihr Körper ist freundlich zu Ihnen, glauben Sie ihm. Er bietet Ihnen so viele Möglichkeiten die Schnellstraße zu verlassen und mal auf Landstraßen zu wechseln. Hören Sie auf Ihren Körper. Er zeigt Ihnen immer genau an, wie es ihm geht - und damit Ihnen.

Wie innen - so außen.

Drehen Sie nicht eine Warnlampe nach der anderen raus.

 

Dies sind nur Anregungen zur Gegensteuerung - ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

 

Wenn es Ihnen schon schlecht geht nehmen Sie Hilfe in Anspruch, Sie sind nicht alleine, lassen Sie es nicht so weitergehen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt. Er kann Ihnen helfen, den richtigen Weg zu finden.

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